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Sattlerhaus

Das Handwerkerhaus aus Niedersulz stammt aus der Zeit um 1887. Die gassenseitig gelegene Werkstatt wurde nach den Angaben des letzten Sattlermeisters von Niedersulz eingerichtet.
1987 wurde es ins Museumsdorf übertragen.

Das eintraktige Gebäude zeigt gassenseitig eine schön gegliederte Fassade in der Originalfärbelung grün/weiß.

Als klassisches Handwerkerhaus fehlen hier die Stallungen. Es besteht nur aus einem Wohnhaus entlang der Straße mit gedeckter Einfahrt. Hofseitig verläuft eine einfache Querlaube (Trettn) mit Holzsäulen.

Die gassenseitig gelegene Werkstatt wurde nach den Angaben des letzten Sattlermeisters von Niedersulz eingerichtet. Hier stehen auch die Betten für Gesellen und Lehrbuben.
Wichtigstes Arbeitsgebiet des Sattlers war die Ausstattung von Pferdegespannen. Er arbeitete aber auch als Anstreicher, Tapezierer, Bespanner von Polstermöbeln und als Matratzenhersteller.

Heute ist das traditionelle Sattlerhandwerk fast ausgestorben.



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