Baugeschichte
1981 begann auf dem Gelände des Weinviertler Museeumsdorfes in Niedersulz die Rekonstruktion eines südmährischen Bauernhofes, der am 21. Juni 1982 feierlich eröffnet wurde.
1992 begann die Um- und Ausgestaltung zur Landschaftsdokumentation für ganz Südmähren. Später wurde auch eine Bibliothek für die umfangreiche Heimatliteratur zugebaut.
Der Hof stellt einen Zwerchhof mit Laubengang dar, der einem südmährischen Hof aus Neudek bei Eisgrub nachgebaut wurde. Er entspricht damit einem im östlichen Teil Südmährens häufig anzutreffenden Bauernhof.
Der Erbauer, Josef Czerny nahm beim Wiederaufbau allerdings zwei wesentliche Veränderungen vor. So wurde die Trettn, der Arkadengang von den üblichen 1 Meter auf 2,5 Meter verbreitert. Auch das "Virhaus", in dem sich ein Gang, eine Kammer und eine gemauerte "Schwarze Kuchl" befanden, wurde zugunsten einer großen Ausstellungsfläche ausgeräumt. Es zeigt jetzt Geographie, Geschichte, Dorf- und Siedlungsformen, Tracht- und bäuerliche Sachkultur.
In der Schlafstube und der Küche zeigen viele Gebrauchsgegenstände die Wohnkultur der Südmährer.
Die drei Stallungen, Pferde-, Kuh- und Jungviehstall - sind den vier ehemals deutsch besiedelten Bezirken Südmährens (Nikolsburg/Mikulov, Znaim/Znojmo, Zlabings/Slavonice und Neubistritz/Nova Bystrice in Südböhmen) vorbehalten.
Die ehemalige Getreidekammer zeigt die mährisch-deutschen Sprachinseln um Brünn/Brno, Wischau/Vyskov und Iglau/Jihlava.
9 Räume beherbergen die Ausstellung mit rund 3.500 Exponaten. Die bäuerliche Bau- und Sachkultur bildet den roten Faden bis zu einem Preßhaus, Längsstadel und Wagenschupfen mit alten Landmaschinen.
Das Ausmaß der Anlage beläuft sich auf 3.000 m², die Grundfläche der Gebäude umfasst 1.100 m².
1992 begann die Um- und Ausgestaltung zur Landschaftsdokumentation für ganz Südmähren. Später wurde auch eine Bibliothek für die umfangreiche Heimatliteratur zugebaut.
Der Hof stellt einen Zwerchhof mit Laubengang dar, der einem südmährischen Hof aus Neudek bei Eisgrub nachgebaut wurde. Er entspricht damit einem im östlichen Teil Südmährens häufig anzutreffenden Bauernhof.
Der Erbauer, Josef Czerny nahm beim Wiederaufbau allerdings zwei wesentliche Veränderungen vor. So wurde die Trettn, der Arkadengang von den üblichen 1 Meter auf 2,5 Meter verbreitert. Auch das "Virhaus", in dem sich ein Gang, eine Kammer und eine gemauerte "Schwarze Kuchl" befanden, wurde zugunsten einer großen Ausstellungsfläche ausgeräumt. Es zeigt jetzt Geographie, Geschichte, Dorf- und Siedlungsformen, Tracht- und bäuerliche Sachkultur.
In der Schlafstube und der Küche zeigen viele Gebrauchsgegenstände die Wohnkultur der Südmährer.
Die drei Stallungen, Pferde-, Kuh- und Jungviehstall - sind den vier ehemals deutsch besiedelten Bezirken Südmährens (Nikolsburg/Mikulov, Znaim/Znojmo, Zlabings/Slavonice und Neubistritz/Nova Bystrice in Südböhmen) vorbehalten.
Die ehemalige Getreidekammer zeigt die mährisch-deutschen Sprachinseln um Brünn/Brno, Wischau/Vyskov und Iglau/Jihlava.
9 Räume beherbergen die Ausstellung mit rund 3.500 Exponaten. Die bäuerliche Bau- und Sachkultur bildet den roten Faden bis zu einem Preßhaus, Längsstadel und Wagenschupfen mit alten Landmaschinen.
Das Ausmaß der Anlage beläuft sich auf 3.000 m², die Grundfläche der Gebäude umfasst 1.100 m².





















