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Bürgermeisterhaus aus Wildendürnbach

Der Doppelhakenhof aus Wildendürnbach stammt aus der Zeit um 1837.
1984 wurde er in das Museumsdorf übertragen.

Der Doppelhakenhof ist die klassische Weiterentwicklung des Weinviertler Zwerchhofes, mit straßenseitigem Wohntrakt, dem Längstrakt, der die Stallungenen beherbergt und einem Schuppen als Quertrakt.

An der schlichten Fassade weist eine Blechtafel das Haus als Amtssitz des Bürgermeisters aus.
In der vorderen Stube ist die Amtstube eines Bürgermeisters aus der Zeit um 1918 eingerichtet.

Neben dem hofseitigen Eingang befindet sich die Wohnküche mit einem gesetzten Herd aus blauen Kacheln, der die Küche bereits rauchfrei hält. Die neu entstandene Wohnküche wird so zum Mittelpunkt der Bauernfamilie.

Vis á vis der Küche liegt die vergitterte Mädchenkammer (Mentschakammer), die auch vom Elternschlafzimmer aus durch ein Fenster einsehbar ist.

Der Innenhof wird durch die Trettn dominiert, der bäuerlichen Form eines Arkadenganges. Sie schafft einen trockenen Zugang vom Wohnbereich zum Abort und zu den Stallungen.