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Dorfwirtshaus

Das Haus Hohenau Nr. 102 wird in den Quellen erstmals 1730 als "fürstliches Jägerhaus" genannt. Es war im Besitz der Liechtensteinschen Herrschaft Hohenau.

Die Bausubstanz stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts mit mehrfachen späteren Veränderungen. Erhalten sind die Rieselputzfassade mit getriebenen Putzfaschen und ein mächtiges Walmdach mit Ochsenaugengaupen.

 

Das Gebäude ist im Museumsdorf als Dorfwirtshaus in Verwendung. Die Innenräume wurden daher beim Wiederaufbau diesem Zweck entsprechend neu angeordnet. Außerdem wurde eine Tramdecke aus einem Abbruchhaus in Ameis (Bezirk Mistelbach) eingebaut. Diese trägt neben der Datierung "1832" die Inschrift "Wohlkum ihr Brüder", deren Bedeutung bis heute aber ungeklärt ist.

2011 wurde ein zusätzlicher Gastraum in der Art eines Salettls angebaut, wobei historische Deckenbalken verwendet wurden.