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Bad Pirawarther Hof

Der Streckhof aus Bad Pirawarth wurde 1980 ins Museumsdorf übertragen.

 

Er ist giebelseitig zur Straße ausgerichtet, Wohn- und Wirtschaftsbereich sind traufseitig erschlossen. Die Flurküche wird durch den Rauchbaum in Vorhaus und Rauchküche geteilt. Auf dem Rauchbaum liegt der Rauchkegel auf, der zum Selchen diente. Darunter befinden sich eine offene Feuerstelle und der Backofen. Die Tramdecke der Stube als Wohn-und Schlafraum ist mit 1770 datiert. 

Hofseitig gelangt man über die ehemalige Speis in die dort eingerichtete Knopfdrechslerei-Werkstatt. Für die Knop- und Perlmuttdrechslerei wurden ursprünglich Muscheln aus heimischen Flüssen wie March und Thaya verwendet. Später wurden sie importiert.

Nach dem zweiten Weltkrieg mussten die letzten Werkstätten im Weinviertel schließen, da sie gegenüber der industriellen Fertigung chancenlos waren.