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Volksschule aus Gaiselberg

Die aus dem Schulgebäude, dem Schulgarten und einer Weinlaube bestehende Volksschule aus Gaiselberg stammt aus dem Jahr 1808 und wurde 2008 im Museumsdorf wiederaufgebaut.

 

In Gaiselberg wurde bereits um 1895 aufgrund hoher SchülerInnenzahlen (rund 100 Kinder) eine neue Schule gebaut und am 15. November 1896 eingeweiht. Das alte Schulhaus wurde deshalb nicht mehr benötigt und an eine Bauernfamilie verkauft. Diese adaptierte das Gebäude für Wohnzwecke. Die Nachkommen überließen es schließlich dem Museumsdorf.

 

Die Schule wird durch ein "Vorkappel", ein Vorhaus mit Dreiecksgiebel, betreten. Von hier aus führen zwei Türen in die einstigen Schulklassen. Hinter der linken Klasse liegt die Lehrerwohnung, bestehend aus Küche und Speis, Schlafzimmer und einem kleinen Stall. Dahinter befindet sich ein Zubau aus jüngerer Zeit, wo weitere Unterrichtsmaterialien, die Schulchronik und eine Dokumentation der Schulgeschichte untergebracht sind.

 

Schulgarten

Dieser Garten wurde 2012 nach Plänen des Schulgartens von Schrick aus der Zeit um 1900 neu angelegt. Der Schulgarten diente Unterrichtszwecken und hatte eigene Abteilungen für Mädchen und Knaben. Hier wurden unter anderem Schnitt- und Veredelungstechniken von Obstbäumen und Beerensträuchern sowie Grundlagen des Weinbaus unterrichtet.

 

Weinlaube

Diese ist eine Neu-Anlage nach historischen Vorlagen. Hier empfing der Lehrer bei Schönwetter seine Gäste wie den Pfarrer oder Eltern der SchülerInnen.