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Presshaus aus Eibesthal

Längsrechteckiger Bau mit an Vorder- und Rückseite vorspringendem Satteldach. Die Giebel sind mit Brettern verschalt, im hinteren Bereich wird das vorgezogene Dach durch drei Holzsteher gestützt.

Der überdachte Raum diente als Abstellfläche für landwirtschaftliches Gerät. Die Tramdecke im Inneren ist auf dem „Durizug“ bezeichnet: „I.N.“(Ignaz Nuß), 1795.

Das „Gaittürl“ findet sich in der Seitenwand links. Der Keller hatte rechtsseitig neben dem Presshaus einen eigenen Eingang und wurde beim Wiederaufbau nicht gegraben.

An der Hinterwand im Inneren findet sich eine Ausnehmung im Mauerwerk, die nach Angaben des Vorbesitzers der Einstieg in einen Erdstall (mittelalterlicher unterirdischer Fluchtgang) gewesen sein soll.

Die Steinpresse (bez. 1858, „Josef und Maria Karl“) stammt aus diesem Presshaus. Der Rahmen ist ornamental beschnitzt („Schwalbenschwänze“) und bemalt.