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Täuferausstellung

Die Täuferausstellung Niedersulz wurde 2008 im Museumsdorf eröffnet. Es ist die erste Ausstellung Österreichs mit einer ständigen Schau über die Geschichte der Hutterer und Täufer mit den Schwerpunkten Weinviertel und Südmähren.


Das Kleinhäuserhaus wurde bereits 1600 im Dienstbuch der Herrschaft Wilfersdorf als Zuleuthstübl bezeichnet. Durch seine Lage am Ortsrand besitzt es eine ganz besondere Bauweise, die auch beim Wiederaufbau 2008 in Niedersulz berücksichtigt wurde.
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Die Täuferausstellung wurde in Zusammenarbeit des Museumsdorfes Niedersulz mit dem Hutterischen Geschichtsverein gegründet und unter der wissenschaftlichen Leitung von Universitätsdozentin Astrid von Schlachta eingerichtet. Am 5. Oktober 2008 wurde die Ausstellung eröffnet.
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Die Bewegung der Hutterer geht auf den Tiroler Jakob Hutter zurück, der in der Tradition von Balthasar Hubmaier eine religiöse Erneuerung anstrebte. Die Hutterer berufen sich gemeinsam mit den anderen Täufern auf die erste Gläubigentaufe in Zürich um 1525.
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Die religiöse Bewegung der Hutterer fand vor allem im Weinviertel und dem angrenzenden Südmähren Zuflucht. Dort lebten die Mitglieder in Brüderhöfen mit bis zu 500 Bewohnern.
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Nach der Schlacht am Weißen Berg wurden die Hutterer ausgewiesen und kamen nach langen Wanderbewegungen bis nach Kanada und den USA, wo heute noch rund 50.000 ihrer Nachfahren leben.
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