Im November 1979 wurde von Prof. Josef Geissler der Grundstein für das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz gelegt. Heuer feiern wir die 40-jährige Erfolgsgeschichte mit einem abwechslungsreichen Programm. © Nadja Meister

40 Jahre Museumsdorf


Wie alles begann

Die Erfolgsgeschichte des Weinviertler Museumsdorfs Niedersulz begann mit der Sammel- und Bauleidenschaft eines Weinviertler Bauernbuben. Josef Geissler, geboren in Niedersulz, interessierte sich von Jugend an für das sakrale und bäuerliche Kulturerbe seiner Heimat. So sammelte er religiöse Objekte, aber auch landwirtschaftliche Geräte, Werkzeug und vieles mehr - und schließlich auch ganze Häuser. Im November 1979 legte der damalige Landeshauptmann Andreas Maurer den Grundstein zum Weinviertler Museumsdorf Niedersulz auf einem Grundstück entlang des Sulzbaches. Dort baute Pepi Geissler mit zahlreichen ehrenamtlichen HelferInnen im Laufe der Jahrzehnte ein idealtypisches Weinviertler Dorf nach.

Höhepunkte im Jubiläumsjahr
Das Museumsdorf feiert die gesamte Saison 2019 sein 40-jähriges Bestehen. Höhepunkte sind der Festakt am 5. Mai mit offenen Häusern und Werkstätten im gesamten Museumsdorf, die Eröffnung einer Wagnerei-Werkstätte aus Hollabrunn am 1. Juni sowie die Eröffnung eines Hutterer-Gemüsegartens am 7. Juli. Anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums gibt es jeden Samstag, Sonntag und Feiertag unter dem Motto "Alltag im Dorf - Wie war das damals?" die Möglichkeit zum aktiven Erleben: Alte, längst vergessene Handwerkstechniken und dörfliches Leben und Arbeiten von anno dazumal werden erklärt und gezeigt. Thementage, Familienfeste sowie das Kinderbastelprogramm und die betreute Lehmbaustelle in den Sommerferien machen das Museumsdorf zu einem attraktiven Ausflugsziel für Groß und Klein. Hunde (an der Leine) sind herzlich willkommen.

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