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Nadja Meister

Willkommen in einem Weinviertler Dorf anno dazumal. Die originalgetreue historische Architektur, die authentische und farbenprächtige Pflanzenvielfalt sowie die Tiere am Bauernhof vermitteln auf einer Fläche von 22 Hektar das Alltagsleben in einem typischen Weinviertler Dorf um 1900.

Dörfliche Architektur

Das Museumsdorf Niedersulz lässt die Besucher in ein typisches Weinviertler Zeilendorf entlang eines Baches eintauchen. Zentrum ist die Dorfzeile mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, Werkstätten von Handwerkern und der Dorfplatz mit dem Herrschaftlichen Jägerhaus (als Museumsgasthaus in Betrieb), dem Poysdorfer Wirtshaus mit Greißlerei aus Jedenspeigen, einem Pfarrhof, Wirtschaftsgebäuden sowie einer Marienkapelle.

Weitere dörfliche Elemente wie die Hofmühle aus Walterskirchen, eine Hintausgasse und die Kellergasse mit Presshäusern ergänzen die Dorfstruktur.
Am Schmalzberg, auf dessen Scheitel das 2012 eröffnete Eingangsgebäude steht, bilden die Volksschule aus Gaiselberg mit angeschlossener Lehrerwohnung und einem großen Schulgarten sowie der „Lebende Bauernhof“ mit verschiedenen Nutztierrassen Anziehungspunkte für Groß und Klein.

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© Nadja Meister

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© Nadja Meister

Dörflicher Grünraum

Fabenfroh ergänzt wird das Dorf durch den dörflichen Grünraum. Besonders beliebt sind die Hausgärten, die entweder als üppig blühende Blumen-Vorgärten oder als Nutzgärten mit Kräutern und Gemüse nach historischen Quellen mehrmals in der Saison bepflanzt werden.

Die Pflanzen dafür werden vom Gartenteam des Museumsdorfs in der eigenen Anzuchtgärtnerei biologisch vorgezogen, die Pflege der Gärten erfolgt ebenfalls rein biologisch.
Das Museumsdorf Niedersulz zählt seit 2002 zu den Schaugärten von „Natur im Garten“ und hat für die Einhaltung aller Natur im Garten-Kriterien bereits mehrfach das Qualitätssiegel „Goldener Igel“ verliehen bekommen.
Andererseits wachsen auf dem Gelände des Museumsdorfs rund 340 verschiedene historische, regionale Obstbaum-Sorten und andere pflanzliche Raritäten. Wert gelegt wird im Museumsdorf auch auf die natürlichen Schutz-Funktionen von Wald und Hecken für Vögel und Insekten.

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© Museumsdorf Niedersulz

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© Museumsdorf Niedersulz

Lebender Bauernhof

Ziegen, Schweine, Kaninchen und Geflügel, alles was zu einem richtigen Gehöft gehört, findet sich am „Lebenden Bauernhof“.
Ein gemauerter Taubenkobel mit integriertem Abort ziert den Misthaufen, eine halb hölzerne, halb gemauerte „Trettn“ schließt den Hof ab.

Die Gehege des Bauernhofes ermöglichen den Besuchern mit vielen Kleintieren hautnah in Kontakt zu kommen – falls gewünscht. So können die Gatter der Ziegen und auch der direkte Hofbereich mit Hühnern, Enten und Truthühnern betreten werden.

Rückzugsbereiche gestatten den Tieren, sich bei Bedarf in die Ruhezonen zurückzuziehen. Wer die Gehege nicht betreten möchte, kann den alternativen Weg rund um den Bauernhof nehmen.

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© Dietmar Bodensteiner

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© Roman Jandl

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