Kinderalltag anno dazumal

Weinviertler Museumsdorf Niedersulz Weinviertler Museumsdorf Niedersulz

Einführung / Kurzbeschreibung

10:00-17:00 Uhr
Zahlreiche Mitmach-Stationen wie Butter stampfen, Wäsche waschen u.v.m.


Wie war der Lebensalltag von Kindern in einem typischen Weinviertler Dorf vor über 100 Jahren? Am Sonntag, 2. Juni können beim „Kinderalltag anno dazumal“ einige Aufgaben kennengelernt und ausprobiert werden: Butter stampfen, Wäsche waschen, Erdäpfel abreiben und mehr. Ein Stempelpass führt durch den Tag und wer fleißig sammelt, erhält eine kleine Überraschung.

Im Lebensalltag um 1900 blieb Kindern nicht viel freie Zeit, um zu spielen, denn neben den Pflichten in der Schule war die Mitarbeit im Haus und am Hof oft eine Selbstverständlichkeit. Kinder kümmerten sich etwa darum, dass der Hof zusammengekehrt war, misteten den Stall aus, nahmen Eier ab, jäteten Unkraut oder hüteten Gänse.

Insgesamt sieben Stationen vermitteln beim „Kinderalltag anno dazumal“ im Museumsdorf, wie Kinder in einem Weinviertler Dorf um 1900 ihren Tag verbracht haben: In der alten Dorfschule findet Schulunterricht für große und kleine Gäste statt – natürlich mit Schiefertafel und Griffel. Wer vermag es, die Kurrentschrift an der Tafel zu entziffern? An der Lehmbaustelle darf beim Lehmziegelschlagen so richtig „gegatscht“ werden, wenn ein eigener Lehmziegel mit Zeichen hergestellt wird. Rund um die Tiere am Bauernhof gibt es ebenfalls viel zu tun: Wer kann die Scheibtruhe voller Stroh geschickt von A nach B bringen? Beim Butterstampfen lernen Kinder, wie leicht aus Schlagobers Butter hergestellt werden kann und wie gut die frische Butter schmeckt. Hingegen gar nicht so einfach ist das Melken, das am Melksimulator ausprobiert werden darf. Beim Wäsche waschen heißt es Ärmel aufkrempeln: Mit Waschrumpel, Bürste und Waschtrog wird Wäsche gewaschen. Eine wesentliche Aufgabe der Kinder war es außerdem, nach der Schule das Heizmaterial so herzurichten, so dass ohne viele Umstände eingeheizt werden konnte. Das Herrichten des Unterzünd-Materials und andere Vorbereitungsarbeiten wurden „grechtln“ genannt. Von nicht unwesentlicher Bedeutung war auch das Erdäpfel abreiben, das auch ausprobiert werden kann. Im „Haus zum Ausprobieren“ können Socken gestopft werden.

 

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